Dominikanische Republik

Tanzende Farbenpracht

Musik und Meer — dafür ist die «Dom Rep» bekannt. Ein Inselparadies zwischen heissen Nächten mit Tanz und Musik und kühlen Stunden in der bunten Unterwasserwelt.

Bunt, bunter, Karneval — am wichtigsten Feiertag der Dominikanischen Republik dominieren ausgelassene Feststimmung, laute Musik und fanatische Kostüme. Dann sprudelt die Lebensfreude der Dominicanos über. Quirlige Merengue- und Salsa-Rhythmen treffen auf tropische Bachata- und Reggae-Klänge, sorgen für eine ohrenbetäubende Symphonie. Und die Insulaner wetteifern, wer das fantasievollste Kostüm trägt. Stürzen auch Sie sich ins Getümmel und feiern Sie mit. Oder tauchen Sie ein in die Unterwasserwelt der Karibik — denn bunt ist es hier auch unter dem Wasser: Einzigartige Korallenriffe und zahlreiche Fischschwärme erwarten Sie vor der Küste. Nach einem Ausflug  in die blaue Tiefe entspannen Sie an palmengesäumten Traumstränden. Die Dominikanische Republik — ein karibisches Bilderbuchpanorama.

Perfect Moment

Bedeutung der Flagge
Blau steht für die Freiheit, rot für das vergossene Blut im Freiheitskampf und das weisse Kreuz für den Glauben.
Hochzeitsparadies
Die Dominikanische Republik ist ein Hochzeitsparadies, sogar Michael Jackson und Lisa Marie Presley gaben sich hier das Ja-Wort.

Hauptstadt

Santo Domingo

Einwohner

73% Mulatten, 16% Weisse, 11% Schwarze

Fläche

48 422 km2

Währung

Dominikanischer Peso (RD$) = 100 Centavos

Geldwechsel

• Banken
• Hotels

Wechselkurs

100 Dominikanischer Peso = 3.02081 Schweizer Franken (Stand 3.6.2009)

Religion Überwiegend Christen
Kultur

Tanzbegeistert und musikverrückt sind die Dominikaner. An den jährlichen Merengue-Festivals ist dies deutlich zu sehen und zu hören. Indianische, spanische, amerikanische und afrikanische Einflüsse machen heute die kreolische Kultur aus. Von den Ureinwohnern, den Taïnos, sind einige Traditionen erhalten geblieben. So zum Beispiel das Casabe-Brot nach originaler Taïno-Art.

Zahlungsmittel

Geldautomaten: In grösseren Ortschaften, mit ATH gekennzeichnet für internationale Kreditkarten.
Geldwechsel: In Banken und Hotels.

Sicherheit

Kriminalität: Im Allgemeinen gering. In Touristenzentren sind jedoch Diebstahl, Drogenhandel und Prostitution weit verbreitet.
Tipp: Meiden Sie zwielichtige Bars und Stadtviertel. Keine Wertsachen im Mietauto liegen lassen.

Aktuelle Informationen unter: www.eda.admin.ch

Wirtschaft

• Landwirtschaft (Zucker, Bananen, Tabak, Kakao)
• Tourismus

Öffnungszeiten

• Geschäfte: Mo–Fr, 8.00 – 19.00 Uhr, einige Geschäfte auch Sa-/So-Morgen
• Banken: Mo–Fr, 8.30 – 16.00 Uhr
• Post: Mo–Sa, 8.00 – 17.00 Uhr
• Private Büros: Mo–Fr, 8.30 – 12.30 Uhr, 14.30 – 18.30 Uhr
• Ämter: Mo–Fr, 7.30 – 14.30 Uhr
• Museen: Meist Mo geschlossen

Sehenswertes

• Altos de Chavón: Künstlerdorf
• Bernsteinmuseum Puerto Plata: Absolut lohnenswert
• Lago Enriquillo: Salzwassersee mit Krokodilen und Flamingos
• La Isabela: Erste spanische Siedlung
• La Vega: Nationale Wallfahrtsstätte
• Santo Domingo: Bezaubernde koloniale Stadt
• Strände auf Samaná: Traumhaft und unvergesslich

Strände

• Cayo Levantado/Bacardi Island, Samaná: Nur mit Boot erreichbar
• Domenicus Beach, Bayahibe: Sand so weiss wie Schnee
• Playa Arena Gorda, Punta Cana: Dem Paradies nahe
• Playa Grande, Puerto Plata: Ein unbeschreiblicher Traum
• Saona, Isla Saona: Schöner als auf jedem Bild

Pass und Visa Informationen

Bürger aus CH, D, F, I, FL, A (Stand Dezember 2008, Änderungen vorbehalten):
• Gültiger Pass mind. 6 Monate über Rückreisedatum gültig
• Touristenkarte — am Abfluggate des Flughafens Zürich für ca. CHF 20 oder oder bei der Einreise für ca. USD 10 zu beziehen
Tipp: Karte bereits in Zürich kaufen
Achtung: Minderjährige unter 18 Jahren aller Nationalitäten müssen jeweils mit denselben Personen aus der Dominikanischen Republik ausreisen, mit denen sie eingereist sind.
Aufenthalte über 4 Wochen: Informieren Sie sich in Ihrem Reisebüro.

Zahlungsmöglichkeiten

Kreditkarten: In allen grossen Geschäften akzeptiert — Visa, Mastercard, American Express. Mit Maestro an Bancomaten Bezug möglich.
US-Dollar: Vielerorts akzeptiert.
Reisechecks bekannter Unternehmen: Einlösbar in grossen Banken (in US-Dollar).

Events und Festivals

• Februar: Karneval in Santo Domingo und La Vega
• Juli/August: Merengue-Festival in Santo Domingo
• November: Jazz-Festival in Cabarete
• Dezember: Internationales Film-Festival in Puerto Plata

Einkaufen

• Einkaufszentren: In grösseren Ortschaften
• Märkte: Für einheimische Spezialitäten und Souvenirs
• Zigarrenfabriken: Zigarren für Einsteiger

Souvenirs

• Schmuck aus Bernstein und Larimar
• Schnitzereien
• Lokale Kunstgemälde
• Keramik
• Rum
• Zigarren

Aktivitäten

Beach, Eat & Drink, Night life, Culture, Nature & Quietness, History & Tradition, Events & Festivals, Sport in general, Watersports, Hiking, Biking, Golf, Wellness / Spa, Outdoor / Adventure

Kinderaktivitäten

• Manati Park: Themenpark mit wunderschönen Gärten und tropischen Pflanzen
• Ocean World: Freizeitpark mit Jachthafen, Casino und Erlebnispark

Sport

• Golf: Mehrere 18–Loch–Golfplätze bei den Hotels
• Kiten: Die Bucht von Cabarete nennt sich auch «Kite-Beach»
• Reiten: Durch kleine Bergdörfchen und die artenreiche Natur
• Surfen, Wellenreiten: Coco Pipe und La Preciosa bei Surfprofis bekannt
• Wassersport allgemein: Bananenboot, Boogieboard, Fischen, Hobiecat,
Hochseefischen, Kajak, Katamaran, Schnorcheln, Segeln, Tauchen, Wasserski
• Windsurfen: Las Salinas und Bahía de Las Calderas bei Einheimischen beliebt

Spa und Wellness Viele Hotels mit Wellnesscenter.
Unterkunft

Hotels nicht mit europäischem Standard vergleichbar. Service oft etwas langsamer als gewohnt, dafür meist liebevoll.

Reiseleitung vor Ort

Betreuung durch lokale Reiseleitung und Agentur. Je nach Ortschaft telefonisch.

Gut zu wissen

Von März bis Mitte April ist Springbreak-Zeit. Zahlreiche amerikanische Jugendliche bevölkern dann die Hotels und Strände mit Partys und lauter Musik.

Klima

Feuchtwarmes Tropenklima.
Luftfeuchtigkeit 70–90%.
Regenfälle kurz und heftig.
Wirbelstürme (Hurrikane) von Juli bis November.

Fauna und Flora

Äusserst artenreich ist die Fauna und Flora der Insel. Von Steppen bis zu hohen Bergen entfalten sich hier sieben Vegetationsstufen. Rote, schwarze und weisse Mangroven, in deren Wurzeln Krebse, Muscheln und Jungfische leben. In den Kronen der Bäume lassen sich Austernfischer, Fregattvögel, Pelikane und Reiher nieder. Auch Flamingos begegnet man, viele davon leben am Lago Enriquillo. Nicht zu vergessen ist die Kokospalme, die nebst ihren Früchten auch Palmherzen, Palmwedel und Holz liefert. Zusammen mit Haiti bildet das Land die Insel Hispaniola, die zweitgrösste Insel der Antillen.

Sommer oder Winterdestination?

Sommer, Winter

Ländervorwahl

+809 / 829

Internetzugang Internetcafés in grösseren Ortschaften. Viele grössere Hotels mit Internetzugang.
Elektrizität

110–120 Volt, Adapter erforderlich.

Gesundheit und Schutzimpfung

Allgemein empfohlene Schutzimpfung der WHO (Stand Juni 2009): Diptherie, Tetanus, Poliomyelitis, Masern, Hepatitis A. In speziellen Situationen: Hepatitis B, Abdominatyphus, Tollwut. Empfehlung: Gegen Mückenstiche schützen. Aktuelle Informationen unter

Politik

Präsidialrepublik

Geschichte

Anfang 16. Jahrhundert. Franziskanermönche adoptieren Guarocuya, Sohn eines Taïno-Häuptlings und nennen ihn von nun an Enriquillo. 1520 beginnt dieser eine Rebellion gegen die spanischen Besatzer. Das Königshaus von Spanien akzeptiert einen 1533 vorgeschlagenen Vertrag. Die Taïno siedeln zurück. Ein Jahr nach Vertragsabschluss stirbt Enriquillo in Frieden. Ende des 16. Jahrhunderts löscht eine Seuche den Taïno-Stamm aus.

Lokale Gerichte

• Bandera Dominicana: Populäres Gericht aus gebratenem Fleisch, Reis und Bohnen
• Fritos Verdes: Kochbananen
• Iocrio: Paella-Variante
• Sancocho: Eintopf mit Fleisch, Maniokwurzeln, Kochbananen, Mais und Kürbis

Zoll- / Einfuhrbestimmungen

Zollfreie Einfuhr (Stand Februar 2009, Änderungen vorbehalten):
• 1 Flasche Spirituosen
• 200 Zigaretten
• Parfum für den persönlichen Gebrauch
• Geschenke im Wert von bis zu USD 100
Achtung: Frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden.

Ausfuhr verboten (Stand Februar 2009, Änderungen vorbehalten):
• Produkte aus Schildkrötenpanzer, Igelfischen, Seepferdchen, Tigermuscheln und schwarzer Koralle

Kleidung

Badesachen nur am Strand tragen, Dominikaner legen Wert auf ein gepflegtes Äusseres.

Restaurants

• Südküste/Boca Chica: Restaurants in Boca Chica und Juan Dolio, kleine typische Lokale in Bahyahibe
• Punta Cana: Verpflegungsmöglichkeit ausserhalb Hotels gering
• Puerto Plata: Grössere und kleinere Restaurants in allen Küstenstädten, besonders in Cabarete
• Samaná: Einige Restaurants in Las Terranas und Las Galeras

Unterhaltung

• Südküste/Boca Chica: Bars in Boca Chica/Juan Dolio. Bahyahibe eher ruhig
• Punta Cana: Unterhaltung findet in den Hotels statt
• Puerto Plata: Im Zentrum grosse Auswahl an Bars, Discos und Nachtclubs

Ausflüge

• Santo Domingo
Spazieren Sie durch diese hinreissende Stadt, besonders abends lebt Santo Domingo richtig auf.
• Bernsteinmuseum in Puerto Plata
Hier sind einige der grössten und kostbarsten Bernsteine ausgestellt, die man jemals gefunden hat.
• Kolumbus auf den Spuren
Von Puerto Plata nach La Isabela und Monte Cristi.
• Lago Enriquillo
Im und um den Salzwassersee leben Krokodile und Flamingos.

Trinkgeld

Ca. 10% für jeden Dienst.

Klimainformationen für diese Region

Beste Reisezeit

Temperaturmässig ideal: Ganzes Jahr. Durchschnittliche Wassertemperatur: Ganzjährig 26–28°C. Niederschlagstage: Hauptsächlich Mai–August.

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